Inkontinenzformen – welche gibt es?

Spricht man von Blasenschwäche ist meist die Blaseninkontinenz gemeint. Was viele jedoch nicht wissen – es existieren mehrere Formen der Inkontinenz. Ganz grundsätzlich wird dabei zwischen Harninkontinenz und Stuhlinkontinenz unterschieden. Während es sich bei ersterer um die klassische Blasenschwäche handelt, kann bei der Stuhlinkontinenz der Stuhlgang nicht kontrolliert werden. Doch gerade bei der Harninkontinenz gibt es noch einige Unterteilungen, je nach Form der Symptome und Auslöser.

Inkontinenzformen in der Übersicht

Belastungsinkontinenz: Die Belastungsinkontinenz ist eine der häufigsten Inkontinenzformen. Sie tritt bei Frauen vor allem während und nach der Schwangerschaft auf. Der Grund liegt in einer Schwächung der Muskulatur des Beckenbodens. Eine andere Ursache kann in einem geschwächten Bindegewebe liegen. In den meisten Fällen legt sich das nach der Entbindung wieder. Es kann jedoch vorkommen, das die Belastungsinkontinenz bestehen bleibt. Zu erkennen ist diese Form der Inkontinenz recht einfach, denn sie tritt nur bei Belastung auf. Bei welcher Art von Tätigkeiten bestimmt auch den Grad der Schwere.

Tritt die Inkontinenz bei schweren körperlichen Belastungen auf, spricht man vom 1. Schweregrad. Übrigens gehören auch Lachen, Niesen und Husten zu den schweren körperlichen Tätigkeiten. Vom 2. Schweregrad geht man aus, wenn die Inkontinenz bei leichten Tätigkeiten auftritt. Dazu gehören schon das Sitzen und Gehen. Der 3. Schweregrad ist die schwerste Form der Belastungsinkontinenz. Hier tritt der Harnverlust bereits ohne körperliche Anstrengung im Liegen auf.

Dranginkontinenz: Die zweithäufigste Inkontinenzform ist die Dranginkontinenz. Diese tritt oft unkontrolliert durch eine Überaktivität der Blase auf. Der Urin wird dabei im Schwall ausgestoßen, wodurch der Patient kaum die Chance hat, eine Toilette zu erreichen. Auf jeden Fall sollte man einen Arzt aufsuchen und sich gründlich untersuchen lassen. Regelmäßige Toilettengänge im Abstand von höchstens zwei Stunden und Inkontinenzeinlagen können Sicherheit vor unangenehmen Situationen geben.

Mischinkontinenz: Wie der Name schon andeutet, handelt es sich hierbei um eine Mischung aus mehreren Inkontinenzformen. Im Speziellen sind hierbei Belastungs- und Dranginkontinenz.

Überlaufinkontinenz: Zwar sollt man bei jeder der Inkontinenzformen den Arzt aufsuchen besonders gilt dies jedoch für die Überlaufinkontinenz. Dieser Form der Inkontinenz, die bei Männern häufig auftritt, kann auf ein schwerwiegendes gesundheitliches Problem mit der Blase oder Prostata hindeuten. Wie es der Name schon sagt, wird der Ablauf des Urins aus der Blase behindert – die Blase läuft quasi “voll und irgendwann über”. Ein erstes Anzeichen dafür ist, das man auch nach dem Toilettengang das Gefühl hat, das die Blase “voll” ist.

Nachtröpfeln: Die letzte Form der Inkontinenz wird wahrscheinlich jeder Mann in seinem Leben zumindest zeitweise gehabt haben – das Nachtröpfeln. Hierbei wird die Blase nicht richtig entleert und der Resturin tröpfelt langsam heraus. Hier hilft eine einfache Einlage, um die Tröpfchen aufzufangen.

Ein Arztbesuch sollte zeitnah eingeplant werden

Egal bei welcher Form der Inkontinenz – man sollte immer zeitnah einen Arzt aufsuchen. Dieser kann nach einer gründlichen Untersuchung die Ursache feststellen. Je nach Form der Inkontinenz und Möglichkeit werden entsprechende Behandlungsschritte eingeleitet. Auf jeden Fall hilft entsprechendes Inkontinenzmaterial, um während der Behandlungsdauer einen Schutz zu haben.

 

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