Inkontinenz nach Prostataoperation

Nach einer Prostataoperation besteht die Gefahr einer Harninkontinenz

Es betrifft zahlreiche Männer, die eine Prostataoperation über sich ergehen lassen müssen: Infolge der Prostata-Entfernung (Prostataektomie) entsteht Harninkontinenz. Der Grund: Die Prostata ist so im Körper gelagert, dass bei einer Operation zumeist Teile des inneren Schließmuskels und der Harnröhre mit entfernt werden.

Die Harninkontinenz entsteht, indem auf die Harnröhre ein geringerer äußerer Druck ausgeübt wird. Durch die Entfernung der Prostata wird darüber hinaus die Muskulatur des Beckenbodens geschwächt. Chirurgen, die bei Männern Prostata-Entfernungen durchführen, machen diese im Vorfeld auf die Risiken aufmerksam.

Die meisten Patienten wollen die Operation aber nicht vermeiden, da es sich zumeist um geplante Operationen im Zuge einer Krebstherapie handelt.

Die Risiken einer Prostataoperation sind allgemein bekannt

Die Gefahren und Risiken, die mit einer Prostataoperation verbunden sind, liegen bei erfahrenen Chirurgen im Schnitt unter 5 Prozent. Statistisch gesehen leiden 2 – 10 Prozent aller Männer, die an der Prostata operiert wurden, als Folge unter Inkontinenz. Je erfahrener die operierenden Ärzte sind, desto geringer ist das Risiko einer Verletzung von Schließmuskel oder Harnröhre.

Häufig ist aber auch die Lage des Tumors der Prostata entscheidend dafür, ob es zu unerwünschten Verletzungen der Harnröhre oder des Schließmuskels kommt. Hinzu kommen gute Erfolgschancen, eine Harninkontinenz durch Training der Beckenbodenmuskulatur therapieren zu können. Je nach Art der OP ist eine Harninkontinenz nur temporär und verschwindet nach einer gewissen Zeit.

Was tun, wenn Beckenbodentraining nicht hilft

Männer, die sich einer Prostataoperation unterziehen müssen, haben in den seltensten Fällen eine Alternative. Es ist daher wichtig, dass sich die Betroffenen bereits im Vorfeld darüber informieren, welche Möglichkeiten bestehen, wenn es zu einer Harninkontinenz kommt. Männer, die sich an der Prostata operieren lassen müssen, sollten daher nicht verzweifeln, sondern den besten Inkontinenzschutz für sich suchen, den sie finden können. Das Beckenbodentraining ist zwar eine Möglichkeit, die Harninkontinenz im Laufe der Zeit zu mindern, dennoch müssen begleitend Einlagen, Katheter oder Urinalkondome verwendet werden. Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben kann so wie gewohnt stattfinden.

Das Urinalkondom

Unangenehme Gerüche und nasse Urinflecken können besonders komfortabel mit einem Urinalkondom verhindert werden. Diese lassen sich mithilfe von Urisan, dem Applikator für Urinalkondome einfach und ohne die Berührung des Penis anlegen.

Urisan ist auch in der Pflege sehr hilfreich, wenn Männer mit Harninkontinenz nicht mehr selber in der Lage sind, ein Kondom-Urinal selber anzulegen. Das Wohlbefinden und die tägliche Flexibilität inkontinenter Männer wird durch ein Kondom-Urinal deutlich gesteigert. Kein Außenstehender kann das Tragen von einem Kondom-Urinal vermuten. Die betroffenen Männer fühlen sich sicher und müssen nicht befürchten, dass unangenehme Gerüche oder Feuchtigkeit aus einer Einlage austreten, die mithilfe einer speziellen „Unterhose“ getragen wird.

Der Schrecken einer Prostataoperation kann somit bereits vor der Operation gemindert werden. Männer sollten sich bereits im Vorfeld beraten lassen und nach komfortablen Möglichkeiten suchen, mit einer eventuellen Harninkontinenz leben zu können.

 

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