kondomurinale

Die Geschichte der Urinalkondome

Urinalkondome gehören zu den ableitenden Hilfsmitteln, die bei Inkontinenz von Männern verwendet werden. Sie sind für schwere, mittlere und leichte Harninkontinenz geeignet. Sie werden auch „self-adhesive male external catheter“ oder Kondomurinale genannt.

Die Geschichte der Urinalkondome

Urinalkondome in ihrer heutigen Form wurden zunächst in den USA im Jahr 1981 von der Firma Hollister erfunden und patentiert. In den USA wurden dann Kondomurinale von Hollister, Mentor und Rochester Medical im Handel angeboten. Die drei leitenden Manager der drei Unternehmen, die Kondomurinale in den USA anboten, waren Brüder. Es ist daher nicht wirklich erkennbar, wer von ihnen das „moderne Kondomurinal“ erfunden hat. Die auch als Rolltrichter bezeichneten Urinalkondome werden wie ein Kondom über den Penis gezogen und sind mit einem ableitenden Element versehen, das den austretenden Urin bei bestehender Harninkontinenz in einen Urinbeutel leitet.

In Deutschland werden Urinalkondome noch nicht so häufig verwendet, wie beispielsweise in den USA. Aufgrund des Aufbaus, der an ein Kondom erinnert, können Urinalkondome nur von Männern verwendet werden. Damit das Urinalkondom bei der Verwendung nicht vom Penis „abrutscht“ muss es fixiert werden. Urinalkondome werden entweder selbstklebend angeboten oder alternativ mit einem gesonderten Kleber fixiert. Urinalkondome werden im Handel von verschiedensten Herstellern angeboten und können aus unterschiedlichen Materialien gefertigt sein. Die Geschichte der Urinalkondome beinhaltet Kondomurinale aus Polymeren, Silikon oder Latex.

Die Geschichte der Urinalkondome beginnt bereits im 16. Jahrhundert

Harninkontinenz bei Männern war schon immer ein Thema, daher wurden bereits im 16. Jahrhundert die ersten Urinalkondome erfunden. Sie wurden aus Schweineblasen gefertigt und mittels Bändern am Körper fixiert. Moderne Urinalkondome sind wesentlich komfortabler und bieten dem Träger zahlreiche Vorteile, aber auch Nachteile. Männer, die Kondomurinale tragen, sollten das verwendete Material vertragen und auch gegen den Kleber keine Allergie entwickeln.

Urinalkondome bieten einen hohen Tragekomfort und die notwendige Sicherheit im Alltag. Reizungen der Harnblase oder des Harnleiters, wie sie durch Katheter ausgelöst werden, brauchen nicht befürchtet zu werden. Seit dem 16. Jahrhundert haben sich die Urinalkondome stetig weiterentwickelt und sind heutzutage so komfortabel in der Anwendung, dass viele Männer sie gerne tragen. Da sie feuchte Flecken an der Hose, wie auch unangenehme Gerüche verhindern, können Männer mit Harninkontinenz wieder selbstbewusst durchs Leben gehen.

Handelsübliche Produktlinien von Urinalkondomen

Manfred Sauer

Coloplast

Braun Urimed®

Holister InView

Bard

Uromed

Dr. Junghans

Konticur®

MBH Qufora®

Unter den Herstellern in Deutschland ist besonders die Manfred Sauer GmbH hervorzuheben, die am Produktionsstandort in Lobbach bei Heidelberg ihre ableitenden Inkontinenzprodukte stetig weiter entwickelt.

Die Verwendung von Kondomurinalen

Um ein Urinalkondom anlegen zu können, sollte der Penis möglichst erigiert sein. Zahlreiche Männer, die gleichzeitig unter Harninkontinenz und Impotenz leiden oder ein körperliches Handicap haben, konnten daher lange Zeit keine Urinalkondome nutzen.

Damit auch Männer Kondomurinale tragen können, die unter Impotenz leiden, wurde Urisan, der Applikator für Urinalkondome entwickelt. Mithilfe von Urisan kann ein Urinalkondom auf einen unerigierten Penis aufgezogen werden, ohne dass dieser direkt berührt werden muss. Dieser Umstand ist besonders angenehm, wenn pflegebedürftige Männer die Hilfe von Pflegepersonal beim Anlegen von Kondomurinalen benötigen. Die persönliche Würde bleibt erhalten und auch das Pflegepersonal profitiert von der Verwendung von Urisan.

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